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November 25 2013

Midnightkiller666
03:52
Never cruel or cowardly. Never give up or give in.
— Day of The Doctor; The Promise of The Doctor
Reposted fromdobby dobby viaflauschfisch flauschfisch

September 30 2013

Midnightkiller666
04:15
Rette mich


"Rette mich", klingt es durch die Wand, die vor mir aufragt.
"Rette mich", scheint sie zu bitten, zu flehen... Die Stimme eines
zerbrechlichen Wesens. Klein und schwach. Leise, fast ein Flüstern.
Und doch dringt sie mit Macht durch die Dicke Mauer, die geziegelt aus Angst,
aus Schmerz, vor mir aufragt, schwarz und bedrohlich. Hoch und Dunkel, ehrfurchtsgebietend...
Je leiser das Wimmern wird, desto stärker scheint es in meinem Kopf widerzuhallen, zu schallen,
meinen Geist hin und her zu werfen, wie den Fiberkranken in der Extase seines Wahns.

Keine Fenster sind zu sehen, nur schmale Sehschlitze, die selbst wieder verschlagen sind mit Läden aus
Stahl und Kälte. Das Balkenwerk aus Furcht ist mit Stacheln besetzt,
allesamt beschrieben mit Flüchen, die mir sagen, ich soll fortlaufen; Die mich mir selbst sagen lassen,
ich sollte fortlaufen.
Doch je größer die Angst, je härter und erbarmungsloser der Herzschlag meinen Halz zertrümmert,
während mein Rippenkäfig meine Lunge zuschnürt, desto zwingender wird der Befehl,
den der Geist, der diese Bastion beherrscht mir durch die Mauer entgegenbrüllt:
"RETTE MICH!"

Diese Bastion, dieses Gefängnis, gleichzeitig ein Thronsaal mit einem einsamen Thron in einer kleinen
Kammer, dunkel, nur erhellt durch die halluzinatorische Farbenpracht des geschlossenen Auges in einem
dunklen Verlies...
Hier kauert in aller Bedrohlichkeit das Wesen, das ich von allen am meisten Fürchte...
Es ist sie. Die, die gegen ihren Willen meine Hilfe gebietet.


Tobias Runge

September 05 2013

Midnightkiller666
18:11

August 19 2013

Midnightkiller666
11:02

July 26 2013

11:39
7573 4da6 500

ibelieveinahappilyeverafter:

thesouschef:

In this time of term papers I wanted to draw my patron deity, Bullshitticus, god of students and general last minute fudgery, sitting upon his Golden Futon, attended by the muses Caffeina and Thesaurae, whose powers of artificial energy and pretentious vocabulary can be invoked in case of the all-nighter.

I like to think he’s Dionysus’s second cousin or something.

This is genius…

Reposted frompavlovs-human pavlovs-human viastraycat straycat
Midnightkiller666
11:38
6103 da54
Reposted fromcheatha cheatha viastraycat straycat

July 20 2013

12:03
5856 a72a
Reposted fromrealtin realtin viaKryptonite Kryptonite

July 16 2013

Midnightkiller666
20:29

June 26 2013

Midnightkiller666
16:46
Reposted fromragis ragis viagameofthrones gameofthrones
Midnightkiller666
16:28

June 15 2013

08:44
0667 6368
Reposted fromSAIGONMARKET SAIGONMARKET viamushu mushu

June 14 2013

Midnightkiller666
18:41
4220 bebb
Reposted fromkredkowa kredkowa viastraycat straycat

May 25 2013

Midnightkiller666
11:57
How do you feel?

I don't feel like sleeping
I don't feel like doing
I don't feel like weeping
I don't feel like going

I don't feel like staying
I don't feel like leaving
I don't feel like playing
I don't feel like grieving

I don't feel like waking
I don't feel like fainting
I don't feel like making
I don't feel like painting

I don't feel like standing
I don't feel like kneeling
I don't feel like banding
I don't feel like feeling

And I don't even feel like caring about it.
Reposted byflauschfisch flauschfisch

May 16 2013

15:10
4571 56c3 500
Reposted frominsanedreamer insanedreamer viaJollySea JollySea

May 12 2013

Midnightkiller666
20:49
Ein Brief

Lange Zeit
Späte Stunde
Dunkle Nacht
Sehnender Geist

Erinnerung so schwer
So unbarmherzig
Will nicht ertragen werden
Presst sich mit Härte auf die Brust

Und wie ich zur Sprache finde,
Wie Chandos die Liebe zu ihr verlor,
So erlischt doch auch mir
das Augenlicht des Geistes.

Mag meine Zunge erwachen,
Versagt mir doch das zurückblickende Herz
Alles, was ich mit Worten zu erreichen suchte.


Tobias Runge

April 21 2013

Midnightkiller666
08:21

April 20 2013

Midnightkiller666
23:15
Tagebuch aus Luftblasen 2

Ich erwache. Nicht, dass ich geschlafen hätte, doch mein Geist wird für einen Moment wacher, als eine sonderbare Strömung beginnt, mich zu  ummanteln.
Eine Strömung aus gleichförmigen Leibern und transparenten Flossen, aus starren Augen und stummen Mündern.
Ein Schwarm umfließt mich und ich beginne, mich mittreiben zu lassen. Warum auch nicht? Ob ich nun Stunden, Tage, Wochen dahinschwimme, oder allein still am Grund verweile, ändert nichts in dem Moment, in dem dieser Zeitpunkt als einzelner Tropfen in den Ozean meiner verwaschenen Erinnerung eingeht... Ein Ozean, der langsam auszutrocknen scheint, um eine salzige Wüste zu hinterlassen.

Die Fische um mich herum sehen alle gleich aus. Ich wünschte, ich
wüsste, ob ich einer von ihrer Art bin. Könnte ich mich selbst betrachten, wenigstens meine Flossen... Könnte ich dieses Bild von außen sehen, wie ich in der Mitte dieser Ansammlung stummer Tiefenversunkener Mönche einfach mitfließe, würde mir ein wenig Gewissheit Trost schenken.

Im Takt meiner Kiemenatmung bewegt sich mein Kiefer, angenehm, still, gleichbleibend. Manchmal träume ich davon, meine Gedanken durch meinen Mund zu pusten, mich durch so erzeugte Wellen verständlich zu machen, von dem verzweifelten Wunsch getrieben, mich mitzuteilen und, wenn es nicht zu viel gewagt sein sollte, zu verstehen, was die anderen Fische denken. Ich könnte fragen, ob ich so aussehe, wie sie. Und ich könnte ihnen ebendies bestätigen. Keiner von ihnen kann für sich wissen, wie er aussieht. Ob er eigentlich in die Farbtöne des Schwarms, in diese Art, die als Karawane durch die endlose Wüste aus Wasser zieht, eingepasst ist.

Ich wünschte mir so sehr, mit ihnen zu sprechen, herauszufinden, ob sie dieselben Gedanken quälen.
Ich wünschte mir so sehr, sie könnten meine Tränen sehen, die von meinen Augen in das Salzwasser sickern... unbemerkt... irrelevant.
Ich wünschte mir so sehr, Gewissheit zu erlangen, über so vieles.

Und dann wird es mir klar: Sie blicken mit denselben leeren Augen umher, wie ich. Sie schwimmen gleichförmig, scheinbar ziellos in eine Richtung, die niemand kennt und niemand bestimmt, angetrieben von Resignation und Gleichgültigkeit. Sie atmen wie ich, bewegen ihre Flossen wie ich. Keiner weiß mehr, mich eingeschlossen, wie lange der Schwarm schon unterwegs ist, oder wo er herkommt. Ich habe schon längst vergessen, wie lange Zeit ich mit ihm schwimme, und der Gedanke ihn zu verlassen kommt mir absurd und unreal vor.

Und auch ohne zu sprechen, ohne sich zu sehen und ohne das Salz der Tränen vom Salz des Meeres unterscheiden zu können, erkenne ich, was all diese Fische denken. Sie denken dasselbe wie ich. Sie sehen so aus wie ich. Und sie leiden, stumm und trauernd, wie ich.
Denn ich sehe nur mich um mich herum, sehe den Schwarm von außen, ohne vergessen zu können, dass ich ein eingepasstes Stück in diesem Puzzle bilde. Ein Puzzle, in dem sich die Teile nicht zu berühren scheinen. Ich sehe nur mich. Meine Zukunft, meine Vergangenehit, immer wieder mich. Gleichartig... gleichbleibend.
Und stumm gleite ich in meiner Vielzahl durch die Tiefe.
Der Wunsch nach Nähe und Geborgenheit unbestreitbar in jedem meiner Gefährten, genau wie in mir vertreten, unerfüllt, erstickt im tiefendruck des Stummen Meeres.




- Dieser Text ist einem Fisch gewidmet, den ich sehr Schätze -

March 19 2013

Midnightkiller666
12:41
Da musst du sie schon selbst fragen. Ich glaube aber, es sind keine spezifischen personen. :)

March 18 2013

Midnightkiller666
00:22

February 08 2013

Midnightkiller666
23:47
Sprint in der Finsternis


Im Dunkeln ein Schritt,
Ein Keuchen, ein brennen
im Herzen.

In Kälte ein Tritt,
Ein hektisches Rennen,
Schmerzen.

Schwarz vor, um, hinter mir,
Durch und durch dunkel
Durch mich, durch die Luft,
Durch die Finsternis
Laufe ich.

Der Boden nass, rutschig, gefährlich,
Uneben, unehrlich.
Und ließen die letzten Meter mich nicht fallen,
So traue ich den nächsten weiten Schritten.
Ich stoße die Welt nach unten ab, spüre Wellen
Und Kraft, gelöst von meinen Tritten
In meinen Körper schwellen.

Kein Ziel in sicht,
Noch Boden oder gar die Hände
Seh' die Füße nicht,
Nur nachtschwarze Wände.

Und doch ist da der ungeahnte Mut,
So schnell zu rennen, dass es mich fast zerreißt,
Dass der Wind meine Wangen beißt,
Und ich glaube doch... alles wird gut.
Reposted byFlypnmushu
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